Geschichte des Museums
Nach langer Suche konnte die FIFA 2013 am Tessinerplatz – im Herzen der Stadt Zürich – das Haus zur Enge mieten. Mit der Eigentümerin Swiss Life wurde ein Mietvertrag über 40 Jahre abgeschlossen. Der symbolische Baustart erfolgte am 25. April 2013. Am 18. Dezember 2015 wurde das Gebäude fertiggestellt und von der FIFA Museum AG übernommen.

Haus zur Enge 
Das Haus zur Enge wurde von 1974 bis 1978 vom renommierten Zürcher Architekten Werner Stücheli (1916–1983) als Geschäftshaus realisiert. Mit dem Umbau zum FIFA Welt Fussball Museum wurde die sam Architekten und Partner AG beauftragt. Das ursprüngliche Gebäude wurde teils in seine räumlichen Grundzüge rückgeführt, teils verdichtet, baulich ergänzt und aufgestockt. 

Das Museum umfasst vom Untergeschoss bis in den 1. Stock drei Ausstellungsebenen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Sportsbar, und im 2. Stock sind der Gastronomiebereich, der Museumsshop sowie die Seminarräume untergebracht. Wohn- und Büroflächen gliedern die nächsten Stockwerke. Als Abschluss folgt ein zweigeschossiger Aufbau mit Wohnungen. 

Das Haus zur Enge nach dem Umbau:
Museum:
• Drei Ausstellungsebenen mit insgesamt 3000 Quadratmetern Fläche
• Öffentlich zugängliche Bereiche: Sportsbar, Bistro, Cafébar und Museumsshop mit insgesamt 1500 Quadratmetern Fläche
• Event- und Seminarbereich
Büros:
• Fünf Stockwerke für insgesamt rund 140 Arbeitsplätze
Wohnungen:
• 34 exklusive Wohnungen zwischen 64 und 125 Quadratmetern

Nachhaltigkeit 
Bei der Sanierung und Aufstockung des Gebäudes sowie im Bereich der Gebäudetechnik, der Ausbauten und der Fassade wurden die neusten energetischen Konzepte berücksichtigt und umgesetzt.
Es besteht eine Leitung zum Zürichsee. Das Seewasser wird als regenerative Energiequelle im Winter zum Beheizen und im Sommer zur Kühlung des Gebäudes verwendet.  

Zahlen und Fakten

 

Grundstücksgrösse: 2745 m2
Geschossfläche: ca. 24 000 m2 
Volumen: ca. 81 400 m3
Ausstellung: ca. 3000 m2
Gastronomie:
ca. 650 m2
Gesamthöhe: 
37,4 m
Footprint B / L:
ca. 63 m / ca. 48 m
Wohnanteil:
33 %
Anzahl Wohnungen:
34